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Unterschiedliche Markisenarten leicht erklärt 

 

Heute möchten wir euch durch die Welt der Markisen führen, die ihr bei Ziewers in unterschiedlichen Varianten erhalten könnt. Eine Markise ist nicht nur der Sonnenschutz für eure Terrasse, sondern gibt dieser auch einen ganz individuellen Anstrich. Seit Aufkommen der ersten Markisen vor sechzig Jahren bis heute gab es in der Technik einen großen Fortschritt. Die tuchschonende Kassettenmarkise hat dabei die klassische Gelenkarmmarkise revolutioniert.

Gelenkarmmarkisen – alte Technik im neuen Gewand

Die ersten Markisen kamen Anfang der 60er bis Mitte der 70er auf den Markt. Diese hatten alle ihren Einheitslook mit den bunten Streifen, der jedem älteren Semester noch in Erinnerung sein dürfte. Doch die Markise hat seit der damaligen Zeit einige Fortschritte gemacht. Und auch die Farben und Stoffe sind modernisiert worden. Die Technik der damaligen Gelenkarmmarkisen besteht jedoch auch heute noch. Die Gelenkarme halten dabei das Tuch und geben diesem die nötige Spannung. Zusätzlich ist ein Schutzdach verbaut, welches die Markise vor dem Wetter schützt. Hierdurch bleibt der Stoff annähernd sauber und behält seine Qualität. Über eine Kurbel können die Gelenkarme je nach Sonnenstand ein- und ausgefahren werden. Bei der Auswahl des Stoffes für eure Markise sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. 

Von Kassetten und Halbkassetten

Eine Erweiterung der Gelenkarmmarkise ist die Halbkassette. Diese besitzt grundsätzlich ebenfalls ein Tragrohr, eine Tuchwelle und die markanten Gelenkarme. Hinzu kommt bei dieser Form jedoch das integrierte Schutzdach, welches den Stoff ganz automatisch vor Einflüssen der Witterung schützt. Bei Bedarf könnt ihr auf Wunsch ein Bodenblech hinzubestellen, welches dann ebenfalls vor Nässe von unten schützt. Die Halbkassette ist der beste Schutz für Markisen mit der Gelenktechnik. Einen Schritt weiter in Richtung Vollschutz geht die Kassettenmarkise. Diese besitzt den großen Vorteil, dass das Tuch komplett geschützt ist. Bei dieser Technik sind der Tuchwelle die Gelenkarme vorgelagert. Das Tuch besitzt einen Vollschutz im geschlossenen System, ist hierdurch in der Regel aber kostenintensiver. Der Zweck aller Markisen ist gleich, ihr könnt jedoch über die Technik steuern, wie lange das Tuch seine Farben und die Qualität behalten soll und wie lange ihr eure Freude an der Markise haben werdet.

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Transkript:

Harald Gaspar: “Hallo Zusammen! Wir kennen uns doch schon, du ganz besonders! Für die, die mich nicht kennen: Harald Gaspar, Bauelemente Ziewers GmbH in Plascheid. Gerne möchte ich heute nochmal über mein Lieblingsthema sprechen: Markisen. Anfang der 60er bis Mitte der 70er kamen die ersten Markisen auf den Markt und jeder, der jenseits der 40 ist, erinnert sich an diese wunderbaren Zeiten. Gott sei Dank ist die Zeit nicht stehen geblieben und es hat sich einiges getan. Man sagt immer zu mir: “Du sprichst immer von Gelenkarm-Markisen, Halbkassetten, Kassetten. Ich hab keine Ahnung was das ist.”
Gerne erkläre ich das für alle zusammen, heute mal per Video. Die Urform der Markise ist die sogenannte Gelenkarm-Markise. Sie verfügt über ein Tragrohr, eine Tuchwelle, Gelenkarme und ein Ausfallprofil. Natürlich auch ein Tuch. Die Gelenkarme sind mit einer Feder versehen und halten das Tuch auf Spannung. Möglich ist es auch das Tuch zu schützen durch ein sogenanntes Schutzdach, damit das Tuch länger schön bleibt.
Eine Halbkassette greift auf die Technik der Gelenkarm-Markise zurück. Auch sie verfügt über ein Tragrohr, eine Tuchwelle, Gelenkarme und ein Ausfallprofil. Aber grundsätzlich auch über ein integriertes Schutzdach und bei Bedarf auch über ein sogenanntes Bodenblech, was das Tuch nochmal von unten schützt. Hier ist für diese Art der Markisen der größtmöglich Schutz des Tuchs geboten.
Bleiben noch die Kassetten-Markisen. Um euch die zu zeigen und zu erklären, müssen wir allerdings einfach die Position wechseln. 
Hallo, da bin ich wieder. Kassettenmarkisen. Welchen Vorteil bietet mir denn eine Kassettenmarkise gegenüber einer Halbkassette oder gar Gelenkarm? Grundsätzlich ist bei einer Kassetten-Markise das Tuch komplett geschützt. Nicht nur das: Bei der Kassettenmarkise verfügt man über eine andere Technik. Während wir eben ein Tragrohr mit einer darüber liegenden Tuchwelle gesehen haben, ist die Technik bei der Kassettenmarkise anders gestaffelt. Wir haben die Tuchwelle, im hinteren Bereich kein Tragrohr und die Gelenkarme sitzen vor der Tuchwelle. So kann man eine kompakte Bauart erzielen. Natürlich ist das für euer Markisentuch der optimale Schutz und die optimale Position in einem komplett geschlossenen System. Klar, ich brauche niemanden von euch erklären, dass eine Kassettenmarkise in der Regel etwas kostenintensiver ist, als eine Gelenkarm-Markise. Beide erfüllen den gleichen Zweck, es ist eine Frage des Geschmacks und eine Frage, wie lange möchte ich mein Tuch ansehnlich halten. Das müsst ihr ganz allein entscheiden. Danke und bis bald, ciao!
Hi, ich bin’s nochmal. Wir haben eben über Kassetten-Markisen gesprochen, über vollkommenen Schutz des Tuchs. Und dann gibt es tatsächlich Leute, die verlangen Dinge von mir…ich zeig es euch mal.
Ich soll an eine Markise, an eine Kassetten-Markise, an der das Tuch vollkommen geschützt ist, ein Volant anbringen. Ein Tuch, das dann draußen hängt… Leute, ich versteh es nicht.”